Lyrik

Ich weiß, Lyrik ist vielleicht ein wenig übertrieben. Ich dachte mir; Gedichte wäre weniger reizvoll.

Bleibt die Frage wie man, besser ich, auf diese Gedanken kommt.

1992 besuchte ich im Rahmen meiner Fortbildung die FOS. Unser Dozent im Fach Deutsch [U.W. aus G. (48)] gab alles und erwartete viel. Viel Vertrauen. Da wir eine kleine Gruppe (13) waren und alle den zweiten Bildungsweg nutzten, war Vertrauen auch schnell gefunden. Schon nach einigen Unterrichtseinheiten wurde die Hausaufgabe
> Verfassen eines Gedichtes <
gestellt.
Trotz ungläubiger Gesichter versuchte sich jeder mit persönlichem Erfolg an einem Mehrzeiler. Nach der ersten Besprechung und vergleichen mit "echten Lyrikern" hatten wir Spaß an diesem Thema gefunden.
U.W. aus G. nutzte dies aus und lenkte uns weiter in diese (seine?) Richtung.
Für mich selbst bleibt festzustellen, daß ich dadurch angeregt wurde, hin und wieder, einige Gedanken zu Papier zu bringen.
Es hat Spaß gemacht und mir geholfen.
Da ich mir jetzt weniger Zeit hierfür nehme, vermisse ich das Schreiben.
Aber vielleicht kommt mir der eine oder andere Gedanke beim Aktualisieren dieser Seite.

Der Stil, ich will es mal so nennen, gefällt bestimmt nicht allen, aber so ist das Leben.

Viel Spaß

Einige Hinweise:

Arbeit

Wie?
Aufstehen, ach -
... arbeiten.

Machloche
Tag ein, Tag aus.
Jahr für Jahr.
Dieselbe Übung.
Chef meckert.
Kollege mault.
Der Lärm.
Der Dreck.

Ewig -
... Arbeit!

Ich schmeiß den Mist hin.
Diese Faulpelze haben´s gut
nicht´s tun
kein Streß
trotzdem Geld.

Wie?
Ich?
Kommt -
laßt mich arbeiten!

                           HR
 

Bewegung
 

Fünf vor zwölf
und
der Zeiger springt weiter

Die Welle bricht
und
türmt sich wieder auf

Der Tag geht
und
ein neuer bricht an

Nichts steht still

Immer weiter
Immer wieder voran

Du auch 

               HR
 
 

 

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Zum meckern, loben oder ???